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Gregoire wurde an einem goldenen Herbsttag in Paris geboren, mitten hinein in einen musikalischen Haushalt, sein Vater war Dirigent, die Mutter Violinistin und sein älterer Bruder Olivier spielte unentweg auf dem Klavier. So war alles schon klar und es kam wie es kommen musste.

Mit vier Jahren erhielt Gregoire den ersten Klavier- und Geigenunterricht und mit 14 entdeckte er John Coltrane, eine Entdeckung, die sein Leben verändern sollte. Er verliebte sich unsterblich in diese Musik und dabei blieb es auch.

Er selbst schreibt dazu:

Sein Spiel berührte mich tief, ich hörte die Musik immer und immer wieder, bis ich wusste, dass Saxofon mein Instrument sein würde. Ich suchte mir einen Saxofonlehrer, nahm ein Jahr später auch die Querflöte als Instrument hinzu, um weiter im Schulorchester spielen zu dürfen. I
m Saxofonunterricht, auch im Studium, erhielt ich eine rein klassische Ausbildung. Den aktiven Zugang in die Jazzwelt habe ich mir mit viel Fleiß und Ausdauer selbst erarbeitet.
Angeregt durch meinen Stiefvater Walter Norris, begann ich, auch Klarinettenunterricht zu nehmen, um meinen Saxofonsound zu optimieren und übte von da an Saxofon, Flöte und Klarinette gleichermaßen.
Noch während meines Studiums bot mir das Theater des Westens an, bei mehreren Musical-Produktionen mitzuspielen (Guys and Dolls, Kurt-Weill-Revue, Ein Käfig voller Narren). Dort lernte ich viel über das Orchesterspiel.
Dies half mir wenig später, mich auch in die NDR Bigband gut einzufügen. Es ergaben sich zahlreiche Engagements, bei denen ich auch solistisch tätig war, u.a. bei Anthony Braxton, Albert Mangelsdorff, Uli Beckerhoff, Gerd Dudeck (1. Alt, 1. u. 2. Tenor, Baritonsax, Flöte, Piccolo, Klarinette, Bassklarinette).
Durch Aushilfen im RIAS Tanzorchester kannte und schätze man mich bald auch dort. Kurz vor meiner Abschlussprüfung an der Hochschule durfte ich als festes Mitglied am 2. Alt in das Orchester eintreten.
Beim Eintritt Till Brönners in das RIAS Tanzorchester erhielt mein musikalisches Leben wertvolle neue Impulse. Wir übten und spielten viel gemeinsam und nahmen schließlich mit Ray Brown und Jeff Hamilton eine viel beachtete CD auf.
Mit der Einstellung von Jiggs Whigham als Bandchef wurde unser Orchester zu einem Highlight der Jazzszene. In dieser Zeit spiele ich auf den verschiedenen Blasinstrumenten im Konzert und auf CDs mit international renommierten Jazzmusikern unterschiedlicher Stilistiken.
Nach Auflösung der RIAS Bigband lernte ich schnell, mich im Berufsalltag eines Freiberuflers zurechtzufinden. Ich spezialisierte ich mich mehr auf ältere Spielweisen, die ich im Swing Dance Orchestra und im Capital Dance Orchester einbringen konnte.
Gemeinsam mit dem Saxofonisten James Scannell gründete ich das Quintett Peters` Peppers, um mit diesem die Musik der 40er und 50er Jahre ebenso marktorientiert wie musikalisch hochwertig zu meiner und der Zuhörer Freude auf die Bühne zu bringen.

Der Peters` Peppers Sound (Bigband-Dichte bei kleiner Besetzung) meiner nahezu 100 Arrangements der letzten zwei Jahre hat bereits Wiedererkennungswert und wird vom Publikum sehr geschätzt.

www.peters-peppers.com
GREGOIRE PETERS

Vita

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Photo: Evgeny Revvo
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